"Quick-Check" Soziale Vorsorge Einsatz

Immer wieder kommt es vor, dass in einem Schadenfall Versicherungen von der sogenannten „Kriegsklausel“ und dem „Leistungsverweigerungsrecht“ Gebrauch machen und keinerlei finanzielle Leistung gezahlt wird. In diesen Fällen ist der Soldat auf die Ausfallbürgschaft des Bundes angewiesen.

Trotz deutlicher versorgungsrechtlicher Verbesserung in der sozialen Absicherung der Soldaten beinhalten die Regelungen des Soldatenversorgungsgesetzes (SVG) „Auflagen“, die der Soldat vor dem Einsatz selbst zu beachten hat.

Mit den folgenden, einfachen Fragen sollen Sie die Möglichkeit erhalten, Ihre Vorsorgesituation zu selbst zu überprüfen.

  1. Haben Sie überhaupt eine Eigenvorsorge abgeschlossen (z. B. Dienstunfähigkeits-, Unfall- oder Lebensversicherung)?
    Ja  / Nein
  2. Ist in Ihrer Eigenvorsorge mindestens das „Passive Kriegsrisiko“ eingeschlossen?
    Ja / Nein
  3. Sind Sie in Ihren Versicherungsverträgen als Versicherungsnehmer und versicherte Person geführt?
    Ja / Nein
  4. Haben Sie Ihre Versicherungen schriftlich vorher über den Auslandseinsatz informiert (Obliegenheitspflicht)?
    Ja  / Nein
  5. Haben Sie die für Sie zutreffenden Vollmachten (z. B. Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Beihilfevollmacht, Bankvollmacht) erstellt?
    Ja  / Nein
  6. Haben Sie eine Pflegepflichtversicherung (gesetzliche Pflicht seit 1995)?
    Ja  / Nein
  7. Haben Sie mindestens eine „kleine Anwartschaftsversicherung“ abgeschlossen?
    Ja  / Nein

Wenn Sie die Fragen 1 - 7 mit Ja beantworten können, haben Sie für den bevorstehenden Einsatz eine gründliche Vorsorge getroffen.

Bei Fragen Ihrerseits wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten, den Sozialdienst der Bundeswehr oder den Deutschen BundeswehrVerband!